1. Runde Regionalliga

Erfolgreichen Start in Regionalliga verpasst
Geiselhöring. 
(ek) Am Sonntag startete die Schachmannschaft des TV Geiselhöring mit einer 2,5:5,5 Niederlage gegen den SC Bruckmühl in die neue Spielsaison, wo sie in der Regionalliga Süd-Ost auf Bayerischer Ebene spielt. Bei Ausnutzen der wenigen Chancen wäre ein Unentschieden gegen den starken Gegner aber durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. Eine starke Vorstellung lieferte Jugendspieler Eric Gabler auf Brett eins und konnte als einziger gewinnen. 
Erwartungsfroh waren die Spieler um Mannschaftsführer Michael Popp nach Bruckmühl gefahren, um das Abenteuer Regionalliga zu starten. Nachdem Niederbayernligameister SK Passsau II auf das Aufstiegsrecht verzichtet hatte, war der Weg frei geworden für den TV als Tabellenzweiten in der Niederbayernliga, um in der höheren Liga auf Bayerischer Ebene zu spielen. Das Ziel ist es Erfahrungen gegen stärkere Gegner zu sammeln. Die Mannschaften sind im Durchschnitt um mindestens 100 bis 200 DWZ-Punkte stärker; trotzdem wollen die Spieler des TV dagegenhalten. Mithalten können sie durchaus auch in dieser Liga mit einigen Mannschaften, Bruckmühl wäre so eine Chance gewesen und fast wäre gegen Bruckmühl ein Überraschungscoup gelungen. Werner Schubert konnte an Brett fünf seine Partie sehr ausgeglichen gestalten und nach dem Abtauschen der Figuren ein Unentschieden erringen. Die lange Rochade wurde an Brett sieben Bernhard Zinner zum Verhängnis und er verlor eine Figur, was gleichzeitig den Verlust der Partie bedeutete. An Brett acht geriet Dr. Joachim Demmer stark unter Druck, verlor die Turmqualität und konnte die Partie nicht mehr halten. Nicht beeindrucken von großen Namen hingegen ließ sich an Brett eins Jugendspieler Eric Gabler. Die für ihn ungewohnte Position brachte ihn kaum aus der Ruhe und er konnte dem Gegner sein Spiel aufzwingen. Als er auch noch auf dem vollen Brett die Dame seines Gegners erbeuten konnte, war die Überraschung perfekt und er eilte einem tollen Sieg entgegen, leider dem einzigen an diesem Tag für den TV. In einer ausgeglichenen Partie einigte sich Hans Niedermeier an Brett sieben mit seinem Gegner auf ein gerechtes Unentschieden. Steffen Woitylak hatte sich an Brett zwei erfolgreich aus der Umklammerung seines Gegners befreit, musste aber eine ziemlich offene Stellung seines Königs in Kauf nehmen. Zudem machte ihm die ungewohnte neue Fischer-Bedenkzeit zu schaffen, so dass er in hochgradiger Zeitnot in eine Mattkombination geriet und in leicht besserer Stellung die Zeit überschritt. Beste Chancen erkämpfte sich auch an Brett zwei Mannschaftsführer Michael Popp, nachdem er sich der ersten etwas ungestümen Angriffswelle erfolgreich entgegengestemmt hatte. Am Ende wäre ein Sieg sogar möglich gewesen, wenn ihn nicht der Mut verlassen hätte. Erich Kreilinger hätte an Brett drei bei Ausnutzung der sich ihm bietenden Chancen auch durchaus gewinnen können. Ein mutiges Qualitätsopfer brachte ihn leicht in Vorteil, aber sein Gegner konnte die Turmqualität wieder zurückgeben und ausgleichen. Letztendlich war das Unentschieden aber hochverdient. Leider war damit aber auch der 2,5:5,5 Endstand und die erste Niederlage besiegelt. Im nächsten Spiel am 25. Oktober zuhause im Feuerwehrhaus gegen die Mannschaft der SF Starnberger See wird es nicht leichter. Trotzdem möchte sich der TV achtbar aus der Affäre ziehen und dem starken Gegner Paroli bieten, der mit einem Fidemeister antreten kann. 

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